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Bernhard Weidinger

Bernhard Weidinger ist Rechtsextremismusforscher am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). Zu seinen Aufgaben dort zählt das Monitoring rechtsextremer Medien wie auch die Beobachtung der allgemeinen Berichterstattung über die extreme Rechte. Auch ist er gefragter Interviewpartner von ausländischen wie inländischen Medien. 2015 erschien im Böhlau-Verlag seine Dissertation „‚Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen‘: Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich“. Mit der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) hat er sich wiederholt zu Fragen der Berichterstattung über Rechtsextremismus zu Wort gemeldet.

Meine Sitzungen

Ungewollte Komplizenschaft: Wie über Rechtsextremismus berichten – und wie (bitte) nicht

Übernahme rassistischer Frames, Assistenzleistung bei Selbstinszenierungen, Tradierung von Klischeebildern des Rechten – das sind drei häufige Fehler, wenn Journalist_innen über Rechtsextremismus berichten. Dazu kommen Unwissen bzw. die Scheu davor, präzise Begriffe zu verwenden. Was ist rechtsextrem, was (neo)nazistisch, was faschistisch, was antisemitisch? Was gilt es, bei der Berichterstattung über Rechtsextremismus zu beachten und was zu […]

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